Die Galapagos Inseln

Die Galapagos Inseln sind ein Archipel vulkanischer Inseln die entlang der Äquatorlinie im Pazifischen Ozean rund 973km im Westen vor der Küste von Ecuador (die Inseln gehören zu Ecuador) liegen. Am 08. September 1978 wurden die Inseln von der UNESCO zum Naturwelterbe erklärt und 1985 wurde der Nationalpark Galapagos zum Biosphären Reservat erklärt. Das Biosphärenreservat wurde im Dezember 2001 um das umliegende Meeresreservat erweitert.
Die Galapagos Inseln sind geologisch junge Inseln und berühmt für die grosse Anzahl an endemischen Spezien. Das Archipel liegt bei den Koordinaten 1°40'N–1°36'S, 89°16'–92°01'W und erstreckt sich beiderseits des Äquators in der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Die Entfernung zwischen der nördlichsten Insel Darwin und der südlichsten Insel Española beträgt rund 220km. Die Landfläche des Galapagos Archipel beträgt insgesamt rund 7.880km² und die Fläche des umliegenden Meeresreservates beträgt rund 45.000 km².

Das Galapagos Archipel besteht aus 13 grösseren und 3 kleineren Inseln sowie über 40 Felsen und liegt genau über dem Galapagos Hotspot (engl.: heißer Flecken) einem Zentrum vulkanischer Aktivität an welchem die heisse Lave des Erdinneren durch den festen Mantel der Erde in Spalten aufsteigt und Vulkane und faszinierende Lavalandschaften formt.

Bitte finden Sie im Weiteren Informationen über die 17 Inseln des Archipel die während Galapagos Reisen und Kreuzfahrten besucht werden können:

Baltra

Die Insel Baltra (Isla Baltra) ist eine kleine Insel im Galapagos Archipel von ca. 27 km² Fläche. Besucher der Galapagos Inseln landen in der Regel hier, da der Flughafen Seymour, der grösste Flughafen der Inseln, sich hier befindet. Der Flughafen wurde während des 2. Weltkrieges von den Amerikanern zum Schutz des Panama Kanals gebaut. Heute dient Baltra ausser als Flughafen noch als kleine ecuadorianische Marinebasis. Die Insel liegt weniger als 1Km nördlich der Insel Santa Cruz und weist neben einigen kleinen Geschäfte für Geschenke und Souvenirs keine wirklichen Touristenattraktionen auf. Wenn Sie allerdings über etwas freie (Warte)Zeit verfügen können Sie bei einem Spaziergang in Flugplatznähe einen der hiesigen Landleguane entdecken.

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Bartolome

Die Insel Bartolome (Spanisch: Isla Bartolomé) ist eine kleine vulkanische Insel nahe der Ostküste der Insel Santiago. Es ist eine der „jüngeren” Inseln des Galapagos Archipel und wurde nach Leutenant David Bartholomew der britischen Marine benannt. Auf einer Fläche von nur ca. 1.2 km² bietet diese Insel eine der schönsten Landschaften des Archipel. Die Insel besteht aus einem über 100m hohen erloschenen Vulkan und einer Vielfalt aus roten, orangenen, grünen und schwarz glitzernden vulkanischen Formationen. Die Insel ist weniger berühmt für Ihr Wildleben als vielmehr für die beinahe irreal wirkende Lavalandschaft, welche dem Besucher einen guten Einblick in die Evolution der Inseln ermöglicht.

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Chinese Hat (Sombrero Chino – Chinesischer Hut)
Chinese Hat

Chinese Hat ist eine kleine Insel nahe der südöstliche Spitze der Insel Santiago von weniger als 0,25 km² Grösse. Der relativ „junge“ Vulkankegel hat die Form eines chinesischen Hutes - daher auch der sehr anschauliche Name der Insel – welche man am Besten von Norden her sehen kann. Ein ca. 400m langer Weg führt durch die hiesige Seelöwen Kolonie um die Bucht der Insel herum. Überall sonnen sich Meerechsen entlang des Weges und die Aussicht auf die vulkanische Landschaft mit dem Kegel im Hintergrund ist beindruckend. Die Bucht bietet eine sehr gute Möglichkeit zum schwimmen und schnorcheln. Gegenüber der Insel kann man an den Felsufern der Insel Santiago oft die Galapagos Pinguine sehen.

Daphne Mayor
Daphne Mayor

Die Insel Daphne Mayor ist mit einer Grösse von 0.32km² die grössere der beiden Daphne Inseln (Daphne Minor hat 0.07 km² Fläche) und liegt rund 10 km westlich der Insel Seymour. Während die kleinere Insel nicht für Besucher frei gegeben ist kann man die Grössere auf einer Wanderung einen relativ steilen Pfad den 120m hohen Gipfel hinauf erkunden. Auf dem Gipfel bilden zwei kleine Krater den Nestplatz für hunderte Blaufusstölpel. Nazcatölpel nisten am Kraterrand und mit etwas Glück kann man auch Rotschnabel-Tropikvögel beobachten, die in den Spalten der steilen Klippen nisten. Die Landung an den Felsklippen der Insel ist recht schwierig und aufgrund der brüchigen und erodierten Ausläufer hat die National Park Verwaltung die Besuche der Insel aktuell stark eingeschränkt.

Espanola

Für die Insel Española Island wird häufig auch Ihr englischer Name Hood Island benutzt. Sie liegt am südöstlichen Rand des Galapagos Archipels und ist mit ca. 4 Millionen Jahren vermulich die älteste Insel von Galapagos. Die Insel liegt rund 10 – 12 Stunden Bootsfahrt von der Insel Santa Cruz entfernt. Besucher kommen vor allem nach Española, um die Galapagos Albatrosse und den Balztanz der Blaufusstölpel zu beobachten. Aufgrund der grossen Vielfalt an Seevögeln ist die Insel bei Vogelbeobachtern sehr beliebt. Man kann hier Masken- und Blaufusstölpel, Galapagostauben, Rotschnabel-Tropikvögel, Spottdrosseln, Gabelschwanzmöwen und vor allem die Albatrosse sehen. Es gibt zwei Besucherpunkte auf der Insel:Gardner Bay und Punta Suarez.

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Floreana

Die Insel Floreana wurde nach Juan José Flores, dem ersten Präsidenten von Ecuador benannt, in dessen Amtsperiode die Regierung von Ecuador das Galapagos Archipel in Besitz genommen hat. Die Insel wird manchmal auch Santa Maria, nach einem der Schiffe von Kolumbus, genannt. Floreana hat eine Fläche von ca. 173km² und eine maximal Höhe von 640m. Die Insel ist eine der ersten die bewohnt wurden und hat eine sehr bewegte Geschicht ihrer Bewohner. Flamingos und grüne Meeresschildkröten nisten auf der Insel.
Floreana war die erste dauerhaft bewohnte Insel und hat eine aufregende Geschichte inklusive dem mysteriösen Tod einiger der Bewohner deren Umstände bis heute nicht geklärt sind.

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Fernandina

Die Insel Fernandina ist die dritt grösste und jüngste Insel des Galapagos Archipel. Die Insel wird durch den gewaltigen aktiven Vulkan “La Cumbre” (Der Gipfel) geformt, dessen letzter grosser Ausbruch im April 2009 stattfand. Die Insel liegt genau über dem Galapagos Hotspot (engl.: heiße Stelle; so werden Zentren vulkanischer Aktivität bezeichnet).

Fernandina ist die westlichste Insel des von Galapagos und wurde nach dem König Fernando von Spanien benannt, welcher die Reise von Christoph Kolumbus finanzierte.

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Genovesa

Die Insel Genovesa hat eine Fläche von ca. 14 km² bei eine maximalen Höhe von ca. 64m. Die hufeisenförmige Insel hat eine vulkanische Kaldera deren Wand eingestürzt ist. An der Bruchstelle hat sich die Darwin Bucht umgeben von Klippen geformt. Auch wenn keine Berichte über Vulkanausbrüche auf Genovesa bekannt sind, können relativ junge erkaltete Lavaflüsse an den Flanken des Vulkan gefunden werden. Genovesa liegt im nordöstlichsten Teil des Galapagos Archipel recht weit (ca. 115km) con den zentralen Inseln entfernt, weshalb leider nur wenige Kreuzfahrtschiffe die rund 8-stündige Überfahrt unternehmen. Eine grosse Rotfusstölpel Kolonie sowie Seelöwen und Seebären können hier hervorragend beobachtet werden und lohnen die lange Anreise.

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Isabela

Die Insel Isabela ist die grösste Insel in dem Galapagos Archipel und nimmt mit einer Fläche von ca. 4588km² fast 60% der gesamten Galapagos Landfläche (7882 km²) ein. Die Insel wurde aus den Vulkanen Cerro Azul, Sierra negra, Alcedo, darwin, Wolf und Ecuador gebildet die durch ihre vulkanische Aktivität im Laufe der Zeit miteinander verschmolzen sind. Alle Vulkane ausser dem Vulkan Ecuador, welcher äter ist, sind noch huete aktiv.

Die moisten Besucherpunkte von isabela liegen auf der Westseite der Insel und werden aufgrund der langen Anfahrt vorwiegend von den schnelleren Schifen angefahren. Der kleine Hafen der Insel, Puerto Villamil (ca. 3,000 Einwohner) ist der Hauptort an dessen Rand auch der kleine Flughafen der Insel liegt.

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Mosquera
Mosquera

Die Insel Mosquera ist eine kleine Insel von nur 0,06km² Fläche und liegt zwischen den Inseln Baltra und Seymour. Es gibt keine Wege aber Besucher können an einer kleinen Sandbank mit den Seelöwen der hiesigen recht grossen Kolonie schwimmen und schnorcheln. Auch können hier oftmals Reiher, Lavamöven, Sanderlinge und Steinwälzer beobachtet werden.

North Seymour

Die Insel Nord-Seymour Island ist ein Lavaplateau submarinen Ursprungs, das durch seismische Aktivität aus angehoben wurde wiefossile Funde von Meeresorganismen auf der Insel zeigen. Dies erklärt auch das flache Profil der Insel deren höchtse Erhebung nur 30 über dem Meeresspiegel liegt. Die zerfurchten Klippen der kleinen Insel mit einer Fläche von nur 1,9km² sind nur wenige Meter hoch, bieten aber insbesondere der Gabelschwanzmöwe reichlich Felsvorsprünge zum nisten. Gleich oberhalb der Landungsstelle steht ein kleiner Balsambaum Wald, deren Bäume zumeist blattlos auf den nächsten Regen warten um dann verblüffend schnell zu erblühen.

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Plazas

Nur die südliche der beiden sichelförmigen Plaza Inseln Plaza Sur darf besucht werden, da die nördliche Insel nur zu wissenschaftlichen Zwecken betreten werden darf. Die Inseln liegen nur wenige hundert Meter östlich der Küste von Santa Cruz. Plaza Sur ist mit einer Fläche von ca. 0,13km² (die Insel ist nur ca. 130m breit) eine der kleinsten Inseln von Galapagos und gleichzeitig eine der vielseitigsten Inseln des Archipel in dessen ungewöhnlicher Landschaft sich eine interessante Flora und Fauna entwickelt hat.

Möglicherweise gerade wegen ihrer kleinen Grösse haben sich auf der Insel aussergewöhnliche Arten entwickelt. Es leben soviele Landleguane auf der Insel, dass eine Begegnung mit ihnen garantiert werden kann.

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Rabida
Rabida

Die kleine Insel Rabida im Süden der Insel Santiago hat eine Fläche von ca. 5km². Die Landungsstelle befindet sich an einem dunkel roten Strand aus Korallenstaub der sehr beliebt bei Seelöwen ist. Daher kann man hier zumeist mit den jungen verspielten Seelöwen schwimmen und schnorcheln. Hierbei kann man auch eine Vielzahl bunter tropischer Fische sehen. Die umliegenden Salzbüsche werden von den Braunpelikanen in der Fortpflanzungszeit als Nistplätze genutzt.

San Cristobal

Die Insel San Cristóbal (Chatham) ist die östlichste Insel des Galapagos Archipel und geologisch eine der ältesten Inseln. Der spanische Name der Insel (welcher zumeist benutzt wird) kommt von dem Schutzheiligen der Seefahrer Sankt Christopher. Der ältere englische (heute kaum noch benutzte) Name Chatham stammt von William Pitt, dem 1. Earl of Chatham. San Cristóbal hat eine Fläche von ca. 558km² und der höchste Punkt liegt ca. 730m über dem Meeresspiegel. Die Haupstadt von galapagos, der Hafen Puerto Baquerizo Moreno, befindet sich an der Südwestlichen Spitze der Insel. Zwei Fluggesellschaften (Tame und Aerogal) fliegen die Insel täglich von Guayaquil an, Flüge von Quito machen eine Zwischenlandung in Guayaquil.

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Santa Cruz

Die Insel Santa Cruz (Infatigable) ist mit einer Fläche con ca. 986km² die zweitgrösste Insel des Galapagos Archipel. Der Vulkan Cerro Crocker ist mit 864m Höhe der Höchste Punkt der Insel. Die Insel Santa Cruz hat die grösste Bevölkerung in Galapagos und mit rund 20.000 Bewohnern ist der kleine Hafen Puerto Ayora im Süden Insel die grösste Siedlung der Insel und bietet Besuchern die meisten touristischen Einrichtungen und Dienstleistungen. Der Hafenbucht von Puerto Ayora, Academy Bay, ist bei Weltumseglern genauso beliebt wie bei Seelöwen und Pelikanen. Von dem Anlegesteg kann man gut Fregattvögel und Blausfusstölpel in den kleinen Buchten „Las Ninfas“ und „Pelican Bay“ beim Fischen beobachten, insbesondere wenn die Fischer Ihren Fang reinigen.

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Santa Fe

Die Insel Santa Fe enstand durch Lavaflüsse die im Meer aus den tieferen Schichten hochgepresst worden sind und später durch seismische Aktivitäten angehoben worden sind (kürzliche Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass vulkanische Aktivitäten auch noch nach Erhebung der Insel aus dem Meer stattgefunden haben). Die 24km² grosse Insel weist daher einige parallel verlaufene Klippen auf, die durch tektonische Aktivität entstanden sind und hat ein Alter von ca. 3.9 Millionen Jahren. Santa Fe bietet eine der schönsten und zeitgleich am Besten geschützten Buchten des Archipel. Die türkisfarbene Bucht der Insel ist von einer Halbinsel aus kleinen in einander übergehenden Inseln geschützt und bietet einen der Besten Ankerplätze der Galapagos Inseln.

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Santiago

Die Insel Santiago ist die viertgrösste Insel des Archipel und bietet auf einer Fläche von ca. 585km² ausgezeichnete Besucherpunkte. Entlang einer langen flachen Küste aus erodierter schwarzer Lava haben sich viele kleine Becken, Höhlen und Buchten gebildet. Die vulkanische Landschaft ist aus vielen Tuffkegeln und erkalteten Lavaflüssen geformt, welche man am Besten an der Ost und Südseite der Insel sehen kann. Ein dicht bewachsener und stark erodierter Vulkankegel dominiert die Westseite der Insel. Die Insel weist aufgrund Ihrer Grösse verschiedene Vegetationszonen von Trockenvegetation bis zu Feuchtvegetation auf.

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Galapagos Kreuzfahrten | Winston’s Ecuador   Bookmark and Share